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Ein Wochenende, das mich neu ausgerichtet hat. 

Als ich an diesem Freitagnachmittag in Schlangenbad ankam, spürte ich sofort diese besondere Mischung aus Ruhe und Erwartung in der Luft. Die letzten Sonnenstrahlen des Frühlingstags und der Blick auf das Seminarhaus Sampurna ließen in mir nach der Fahrt durch den Taunus etwas anklingen, das ich schon länger kenne: Die Vorfreude auf ein Wochenende, das mehr ist als eine Vorstandsklausur. Es ist ein Ort, an dem ich mich selbst wiederfinde – zwischen Verantwortung, Vision und echter menschlicher Nähe. 

Schon in den ersten Minuten, als wir uns begrüßten und nacheinander den Seminarraum füllten, wurde mir klar, dass dieses Jahr anders sein würde. Vielleicht lag es an unserem Motto, das sich seit Jahresbeginn in mir festgesetzt hat: „Weniger Ballast, mehr Wirkung.“ Vielleicht auch daran, dass wir alle spürten, dass es wieder Zeit wurde alte Wege zu verlassen und neue zu gehen die erst durch unser Verein entstehen.

v.l.n.r.: Ingo, Dirk, Hans, Matthias, Benjamin, Carsten

Als wir begannen, über die Mitgliederversammlung, Budgetthemen und die großen Veranstaltungen zu sprechen, merkte ich, wie viel Klarheit inzwischen in unserer Arbeit steckt. Nicht, weil alles leicht wäre, sondern weil wir uns gegenseitig tragen. Ich saß da, hörte den anderen zu und fühlte dieses stille Einverständnis im Raum: Wir wollen das Gleiche. Wir ziehen in die gleiche Richtung. Und wir tun es mit einer männlichen Stimmigkeit, die nicht selbstverständlich ist. 

Besonders bewegt hat mich der Moment, in dem wir unsere neue Vision formulierten. Es war überraschend still; die Art Stille, die entsteht, wenn Worte nicht erfunden, sondern gefunden werden. Als wir schließlich sagten: „Wenn du an Männergruppen denkst, führt dein Weg zu uns – dem kraftvollen Netzwerk, das verbindet, stärkt und trägt.“ – da spürte ich ein Kribbeln auf der Haut. Es war dieser seltene Moment, in dem ich nicht nur verstand, was wir tun, sondern warum wir es tun. Dass Männergruppen ein Ort sein können, an dem Männer wachsen, ruhen, sprechen, hören, heilen, lachen. Und dass wir als Netzwerk diesen Raum halten dürfen. 

Natürlich gab es auch die Momente dazwischen – die Gespräche über Arbeitslast, über Rollen, über die vielen kleinen Schritte, die ein Verein im Hintergrund gehen muss, damit er nach außen klar wirken kann. Diese Gespräche sind nie leicht, aber in diesem Jahr waren sie von so viel Vertrauen und Offenheit geprägt, dass ich fast überrascht war, wie viel Entlastung sie in mir ausgelöst haben. Ich ging aus dieser Runde mit dem Gefühl heraus, dass wir nicht nur arbeitsfähig, sondern wirklich tief  verbunden sind. 

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